Spam- bzw. Junk (Abfall)- Mails machen die Runde. Einem Empfänger unverlangte E-Mails zuzustellen, ist bei weitem nicht die einzige Absicht von Spammern. Sie sammeln Daten, die letztlich für Internetkriminalität verwendet werden. Typische Beispiele sind Spams, die im Namen von Geldinstituten verteilt werden, die hohe Beträge anbieten, welche angeblich aus Nachlässen reicher, in Afrika Verstorbener ohne Erben stammen sollen. Dabei scheuen sie sich nicht, auf Namen der weltweit größten Banken zuzugreifen und bieten Summen in Millionenhöhe.
Doch ist äußerste Vorsicht geboten,
denn geht man auf einen dergleichen faulen Handel ein, wird immer vorher eine sog. Bearbeitungsgebühr gefordert, damit ein angeblicher Geldtransfer stattfinden kann. In der momentanen Krise, ein lächerliches Unterfangen.
Die alte Masche
Angeblich ist irgendwo in Afrika oder Südamerika jemand ohne Erben verstorben und der "Bankdirektor", der Ihnen die Mail geschickt hat, weiß nicht, wohin mit dem Geld. Dadurch soll Geld außer Landes geschafft werden. Der "Bankdirektor" oder -angestellte bittet den Empfänger der SPAM-Mail, ihm dabei zu helfen, das Geld wegzuschaffen. Für die Mühe wird dem Empfänger der Mail ein satter Anteil an dem Millionenerbe versprochen.
Datensch(m)utz
Der Empfänger der SPAM-Mail soll an den Absender ein Formular mit seinen Kontodaten übermitteln, mit der Begründung, dass sich ja auch die Bank des Absenders absichern muss, mit wem sie zusammenarbeitet. Die Mailadresse wird für den Spammer als gültig erkennbar und er bekommt zudem noch wertvolle Daten des Empfängers. |
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